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1 Jahr Tischlerei Kamber in Klein St. Paul 

  • Autorenbild: Tischlerei Kamber
    Tischlerei Kamber
  • 3. März
  • 3 Min. Lesezeit

Ein ehrlicher Rückblick


1 Jahr Tischlerei Kamber - der ehrliche Rückblick
1 Jahr Tischlerei Kamber - der ehrliche Rückblick

Seit einem Jahr sind wir nun die Tischlerei Kamber. Ein Jahr voller Talfahrten und Höhenflügen. Zwischen herber menschlicher Enttäuschung, selbstverschuldeten Fehlern, dazugewonnenen Freunden für's Leben bis hin zu Betrugsversuchen, gerissenen Nervensträngen, geilen Projekten, Mitarbeiter, die bis an ihre Belastungsgrenzen gehen, Freudentränen und vielen WOW Momenten. 


Der ungeschönte Rückblick


Als wir hier im März 2025 die ehemalige Tischlerei in Klein St. Paul mit ihren Maschinen erworben haben, hätten wir nie gedacht, was uns wirklich erwarten würde. Was als “Einfach reinkommen und anfangen zu arbeiten” verkauft wurde, stellte sich als Reinfall und zum Teil als Sicherheitsrisiko für Mensch und Gebäude heraus. Mittlerweile stehen nur noch eine Hand voll Maschinen und Kleinwerkzeug hier, der Rest wurde ausgetauscht und durch neue ersetzt. 


Wir haben anfangs Fehler beim Kunden gemacht, waren chaotisch, gestresst und mussten Möbelteile teils 2x produzieren - letzteres war auch teilweise den alten, unservicierten Maschinen geschuldet.


Wir haben uns von Mitarbeitern getrennt, die dem Unternehmen nicht nur finanziellen Schaden angerichtet haben, sondern auch den Ruf beim Kunden vor Ort zerstört und unsere minderjährigen Lehrlinge in potenzielle Gefahr gebracht haben. Das war der Zeitpunkt, an dem erstmals Nervenstränge rissen. Und ja: es wurden auch von uns Fehler gemacht. Trotzdem an dieser Stelle ein Dankeschön an jene Menschen, die sich beide Seiten angehört haben und sich so ihre eigene Meinung gebildet haben.


Zu alledem kamen im Laufe des Jahres noch mehr als ein Betrugsversuch von außen dazu. Sei es der Asphaltmafia-Krimi oder Aufträge aus dem Ausland mit dubiosen Kryptogeschäften oder Kunden, die erbrachte Leistungen trotz bestätigter fehlerfreier und zufriedenstellender Ausführung einfach nicht zahlen


Ehrlich, weil alles Andere einfach unehrlich wäre


Warum wir euch das alles erzählen? Das wirft doch ein schlechtes Licht auf uns. NEIN! Es zeigt, dass eben nicht immer alles perfekt läuft, dass es Herausforderungen gibt. Reibereien. Probleme. Enttäuschungen. Rückschläge und lange Rattenschwänze.

Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde und dass sich Dinge erst einschleifen müssen. Der Satz “Das haben wir schon immer so gemacht!” hat bei uns einfach keinen Wert. Manche können mit dem aber nicht umgehen und sortieren sich auf diese Weise selbst aus.

In der Tischlerei leben wir eine offene Kultur und Kommunikation. Eine Kommunikation auf Augenhöhe - egal ob mit Mitarbeiter, mit Partnern oder mit Kunden. Wer viel Wert auf eine ehrliche Meinung legt, ist bei uns genau richtig. Nur damit umgehen muss man auch können.

Aber all die negativen Dinge, die in diesem ersten Jahr passiert sind, sollen Vergangenheit bleiben. Wir möchten nach vorne schauen und uns auf das Positive konzentrieren. Auf das, was vor uns liegt.  


Die positiven Seiten des Alltags


Vor uns liegt eine Tischlerei, mit modernen Maschinen und Arbeitsweisen. Mit durchdachten, ressourcenschonenden Prozessen und genialen Partnern, sorgfältigen Mitarbeitern und braven, lernwilligen Lehrlingen. Wir nutzen die neuesten Technologien, die unseren Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig niemanden ersetzen. Diese Technologien schaffen sowohl einen Wettbewerbsvorteil als auch einen ultimativen und (zum Teil) neuartigen Service beim Kunden. 



Geniale Projekte, die WOW Momente schaffen
Geniale Projekte, die WOW Momente schaffen

Unsere Tischlerei bekommt, auch dank der Schrankhelden - Franchisepartnerschaft, 

Traumaufträge mit gefinkelten maßgefertigten Lösungen, durchdachten Stauraum, und eleganten Funktionen. Wir bauen Möbel, die WOW-Momente schaffen und für Freudentränen beim Kunden sorgen. Wisst ihr, denn das ist einer der Gründe, warum ich mich selbstständig gemacht habe. Genau für solche Momente. Wenn man dem Kunden, mit dem man zusammen seine perfekte Lösung geplant hat, das fertige Möbelstück präsentieren kann und man ehrlich sieht, welche Freude dahintersteckt. Es gibt doch nix Schöneres als das!


Durch die Neueröffnung des Unternehmens konnten wir dank Frau Bgm.in Gabriele Dörflinger und Herrn Rudi Rattenberger den Standort wieder beleben und neue Arbeitsplätze mit Zukunft schaffen. Jetzt gilt es nur noch, die Jugend davon zu überzeugen, dass das Tischler-Handwerk nie aussterben wird und goldenen Boden hat.


Der Standort wiederbelebt mit neuen und frischen Ideen
Der Standort wiederbelebt mit neuen und frischen Ideen

Fazit aus einem Jahr Tischlerei Kamber


Wir sind noch lange nicht dort, wo wir hinwollen, aber glaubt uns: besser könnte es mit heutigem Tag nicht stehen. Mit den richtigen Personen an Bord, mit den richtigen Vorzeichen und der richtigen Motivation wird die Tischlerei immer besser werden. Trotz der anfangs fehlenden Basis war und ist man stets motiviert, den Standort mit der eigenen Vision zu beleben und eine Tischlerei aufzubauen, die der heutigen Zeit mehr als gerecht wird. 

Dies gelingt vor allem mit Familienmitgliedern sowie Mitarbeitern, die mehr machen als ihren Job. Die sich einbringen und helfen, auch wenn es gar nichts mit ihrer Arbeit zu tun hat. Die über den Tellerrand schauen und ebenfalls versuchen, die Tischlerei weiterzubringen. Und die haben wir! Und wir sind sehr, sehr stolz und sprechen an dieser Stelle ein unendlich wertschätzendes Danke dafür aus. 


Danke an Jakob, Dennis, Lilly, Vici, Gerd, Diddi und Kerstin!

Danke an "Die Schrankhelden" und allen Partnern, die mit uns zusammenarbeiten!


Wir freuen uns, gemeinsam mit euch die nächsten Jahre zu bestreiten! 





 
 
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